Special

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Kein Ausbildungsplatz mit Kampfeinsatz!

Friedensaktionen auf dem Luisenplatz gegen Jobwerbung der Bundeswehr
10. & 11. September 2008, Darmstadt

  • Die Bundeswehr hat bei ihren vielfältigen Einsätzen ein "Jobproblem" ihr fehlen Soldaten.
  • Im Windschatten des Ausbildungsplatzmangels in der zivilen Wirtschaft, bietet sie sich daher jungen Menschen als Alternative an.
  • Sie geht in Schulen, Arbeitsämter und besetzt den öffentlichen Raum, um für den Beruf des Soldaten zu werben.
  • Am 10. und 11. September plant die Bundeswehr eine Werbeaktion auf dem Luisenplatz in Darmstadt.
  • 70% der Jugendlichen, die zur Bundeswehr gehen, tun dies wegen eines sicheren Ausbildungs- und Arbeitsplatzes nicht weil sie gerne Soldat werden wollen.
  • Sie glauben, es wird ihnen eine sichere Zukunft geboten und vergessen, dass dieser Berufsweg lebensgefährlich sein kann.
  • Hier werden Jugendliche mit dem Anschein ziviler Sicherheit und moderner Technik in eine militärische Laufbahn gelockt.

Wir rufen dazu auf, unsere friedlichen Protestaktionen auf dem Luisenplatz aktiv zu unterstützen!

Aufruf zum Download

Ablauf

Die Ablaufplanung unserer Aktionen wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Wer Interesse hat, sich an der Vorbereitung zu beteiligen oder auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann sich auf unserer Mailingliste anti-bundeswehr-ausbildung@yahoogroups.de mit folgendem Formular anmelden:

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Das nächste Vorbereitungstreffen findet am Donnerstag, dem 4.9., um 19:30 im "Glaskasten" im Hochhaus der Hochschule Darmstadt (Schöfferstraße) statt. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Hintergrund: Sozialabbau und Rekrutierungsstrategien der Bundeswehr

In Zusammenarbeit mit Bundeswehr Wegtreten und der Informationsstelle Wissenschaft und Frieden hat die informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) das Dossier Nr. 58 der Zeitschrift Wissenschaft und Frieden mit dem Titel "Sozialabbau und Rekrutierungsstrategien der Bundeswehr" veröffentlicht.

Das Thema "Sozialabbau und Militarisierung", beschäftigt IMI schon seit längerer Zeit. Dabei haben sind sie insbesondere der Frage nachgegangen, wie sich die Bundeswehr die soziale Situation Jugendlicher zu Nutze macht, um an neue Rekruten zu kommen und wie die Arbeitsagenturen dabei mit dem Militär kollaborieren.

Nun wurden einige der bislang dazu erschienen Texte erweitert, aktualisiert und in einer einheitlichen Publikation veröffentlicht.

Das 20-seitige Dossier (A4) kann zum Preis von 2 Euro das Stück (plus Porto) unter imi@imi-online.de bestellt werden oder unter folgender Adresse (mit anderem Layout) heruntergeladen werden:

http://www.imi-online.de/download/Militarisierung-und-Sozialabbau.pdf

Linkliste Organisationen / Infomaterial / Medien

Links zu den beteiligten Gruppen vor Ort